Messgebiet 1 – Westgrenze

Das Messgebiet 1 reicht bis zum Rundhafen Stexwig. Eine erste diffuse Einleitung mündet in den Rundhafen von Stexwig; diese konnte nicht beprobt werden. Sie ist nur bei äußerstem Flachwasser sichtbar und messbar.
Die folgenden Fotos geben die Charakteristik dieses Gebietes wieder, das zu den schönsten der Schlei gehört. Gleich neben dem Wanderweg wird der Siedlungsdruck von Ferienhäusern sichtbar.

Im Messgebiet 1 zeigt sich dem aufmerksamen Betrachter zudem, was das Niedermähen des Schilfgürtels für Folgen hat. Sturm und auflandiger Wind werden nicht gebrochen, nicht besänftigt und die Erosion frisst das Ufer. Siehe dazu auch unser Interview mit Dieter Beyer.


Bild 1: Blick auf Reesholm/Pahlör und Winning mit der Mündung der Füsinger Au. Im Vordergrund extensive Weide und Schleistrand, wie man ihn sich schöner und natürlicher kaum vorstellen kann.
Dies ist das Messgebiet 1 des Betreungsgebietes des SIEZ.


Bild 2: Besiedlungsdruck: wir Menschen können „Natur“ nicht anders denken, als wäre sie ausschließlich für uns da – englisch kurzgeschorener Rasen, privatisiertes Schilfufer, freigeschnittener Blick, Bank, Grillplatz.


Bild 3: hier beginnt unser Betreungsgebiet. Bei Weststrom strömt Wasser strandnah gegenan. In Kürze kommen Strömungsmessungen hinzu.


Bild 4: zeigt das Messgebiet 1und im Hintergrund die beiden Stexwiger Häfen (Langhafen gehört schon zu Messgebiet 2).

Bild 5: Erosion an freigemähter Schilfkante

Bild 6: Deutlicher kann die Natur auf den Frevel des Freimähens wg. Campings nicht antworten