Messbereich 5.2 – Sportboothafen Borgwedel und das Borgwedeler Kliff

Bild 30: Das Foto zeigt eindrucksvoll die Höhe Borgwedels über der Schlei

Als Gelände folgt der Sportboothafen und ein Stück passives Kliff, dessen Höhe bebaut ist. Hier sorgen die Anwohner dafür, dass ihr „Blick“ auf die Schlei nicht von Bäumen versperrt wird. So entsteht eine typische Baumlücke im Küstenbild. Die Sucht der Menschen nach dem „Blick“, speziell nach dem Blick auf die Gewässer ist historisch gesehen ein Kind des Asphalts und dem Beton der Stadt und „verrät“ den Bauherrn sofort. Die Landbesiedelung dagegen schützte sich vor dem mit dem „Blick“ gleichzeitig auftretenden Wind durch tief herabgezogene Dächer und kleine Fenster. Hatte man den „Blick“ ja jeden Tag, weil man sich zumeist vor und nicht hinter den Scheiben aufhielt. Heute verändert die Sucht nach dem „Blick“ die Landschaft. Der Blick treibt die Immobilienwerte am Schleiufer in städtische Höhen.

Bild 31: Der „Blick“ (der Beton der Städte) entbaumt das Borgwedeler Kliff und gestaltet das Schleiufer – Baumfrevel in Borgwedel

Bild 32: Flachwasseraufnahme vom Borgwedeler Hafen 1,20m Wassertiefe