Die Plastikkalamität in der Schlei 2018 -ein Monitoring des SIEZ

Vorwort
Die Schlei ist ein sehr junges Gewässer. Dauerte das Erdalter einen Tag, die Flutung der Schlei wäre
davon die letzte Sekunde, das Industriezeitalter kaum meßbar. Aber vergessen wir nicht: „wir“
haben die Schlei frei von übermäßigen Nitrat-, Phoshat-, Plastik- und Radioaktivitätseinträgen
vorgefunden und an diesem sauberen Brackwasserparadies einst gesiedelt, vor einer halben
Sekunde…
Im Jahr 2018 war in den Medien und Gesprächen Schleswig-Holsteins Plastik in der Schlei das
Gesprächsthema. Selbst auf Fortbildungen wie dem Phosphordialog in Neumünster wurde in den
Pausen darüber diskutiert: „Du/Sie kommst/en von der Schlei, was gibt es Neues über das
Plastik…“ Plastik und Schlei verbanden sich in der Sprache fast zu einem Synonym.
Das SIEZ war während dieses Jahres mit allen „Akteuren“ der Kalamität eng verbunden und
gelangte an alle relevanten Informationen, Stellungnahmen und Gutachten, tlw. auch an internen
Schriftverkehr. Ich fuhr oft an die Schleikante, auch nachts, um mit starkem Licht schwebende
Plastikteile zu finden. Nebenbei machte ich dabei in Hülsen die Entdeckung, daß nachts sehr kleine
Barsche flächendeckend im stillen Hafenbecken an der Wasseroberfläche nach Insekten fischen.
Wie eine hüpfende Horde. Ich sah bei zunehmendem Salzgehalt im Hafen Lindauniß & Hülsen im
starken Maglitelicht im Mittelwasser schwebende Plastikteilchen.

Wie ist die Situation am Jahresende 2018 zusammen zu fassen?

Lesen Sie hier unseren kompletten Bericht.

 

 

 

 

 

 

 

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